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Wie bekomme ich meine Seiten ins Internet?

Um Ihre Seiten im Internet anderen Benutzer zugänglich zu machen, benötigen sie einen Computer mit einer festen IP Adresse und einem Service der es erlaubt anderen Benutzern auf Ihre Seiten zu zugreifen. IP Adressen sind eindeutige Adressen, die jeden Computer der mit dem Internet (über TCP/IP) kommunizieren möchte benötigt. Normalerweise hat ein Computer keine feste IP Adresse. Die IP Adresse des Computers wird beim Verbinden mit dem Internet von Ihrem Telekommunikationsanbieter vergeben. Diese Technik nennt man DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und erspart es den Telekommunikationsanbieter für jeden Kunden eine IP Adresse Vorrätig zu haben und Ihnen erspart es eine feste IP Adresse in Ihrem Computer einzurichten. Wenn Sie nun über Ihren Browser (z.B. Internet Explorer aber besser wäre Firefox oder Opera) eine Web Seite aufrufen, so geben sie in der Adresszeile einen Domainnamen an.

Zum Beispiel www.heise.de

Dabei werden die für den Menschen gut lesbaren Zeichen als erstes in eine IP Adresse umgewandelt, so das sie leichter für eine Maschine zu verarbeiten sind. Im Falle von www.heise.de ist das zum Beispiel 193.99.144.85. Damit die Verbindung von Domainname und IP Adresse immer gleich ist, benötigt der Rechner eine feste IP Adresse.

Die Verbindung von Domainname und IP Adresse muss bei einer Zentralen stelle Registriert werden. In Deutschland ist das die DeNic. Die DeNic verwaltet alle Domainnamen und deren Zuordnung zu einer IP Adresse.

Was sie noch in ihrem Browser angeben ist ein Protokoll. Meist HTTP (Hypertext Transfer Protocol) oder HTTPS (Secure Hypertext Transfer Protocol ) Moderne Browser setzten HTTP automatisch vor jede Adresse). Das Protokoll bestimmt die Art wie die beiden Rechner die Daten Austauschen möchten. Im Falle von HTML-Seiten ist das meist HTTP. Ein Service (zum Beispiel ein Apache Web-Server) stellt sicher, das ihr Browser mit dem angegeben Rechner mit HTTP kommunizieren kann.

Die Voraussetzung um Ihre Seiten im Internet anderen Benutzer zugänglich zu machen ist also ein Web-Server und eine IP Adresse (Domainname) die sie den anderen Computer mitteilen können. Da nicht jeder Zuhause diese Voraussetzungen schaffen kann oder möchte gibt es Internet Provider die ihnen diese technische Infrastruktur zur Verfügung stellen. Diese Provider werden oft auch (Web) -Hoster oder der Service (Web) -Hosting genannt.

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Webhoster die unterschiedliche Leistungen anbieten. Das geht vom einfachen bereitstellen des Speicherplatzes für die Web-Seiten bis hin zu bereitstellen von Datenbanken bzw. Backup usw.. Für eine einfache Web-Seite (wie sie zum Beispiel mit Origo erstellt werden) benötigen Sie aber nur Speicherplatz und eine IP Adresse. Das Registrieren eines Domainnamen wird von allen Providern als Service angeboten.

Die Möglichkeit seinen Web-Auftritt bei einem Webhoster zu speichern wird oft auch als Webspace bezeichnet. Dabei ist das speichern der HTML-Seiten auf einem Server gemeint. Im Internet gibt es zahllose Free Webspace Dienstleister bei denen ihre HTML-Seiten kostenlos gehostet werden können. Im Gegenzug ist dann je nach Anbieter auch damit zu rechnen, dass sie auf Ihren Web-Seiten ein Werbebanner akzeptieren müssen. Es ermöglicht ihnen jedoch kostenlos ihre Web-Seiten im Internet zu präsentieren.

Oft wird auch von Ihrem Telekommunikationsanbieter (Acor, T-Online, etc.) der ihnen den Zugang zum Internet ermöglicht, auch Webspace angeboten. Fragen sie auf jeden Fall bei Ihrem Telekommunikationsanbieter nach.

Als nächstes müssen Sie ihre HTML-Seiten zu Ihrem Webhoster auf den Server bringen. Denn z. Zeit steht ihr Web-Auftritt nur Lokal auf Ihrem Rechner. In den meisten fällen wird vom Webhoster ein FTP-Server (File Tranfer Protocol) bereitgestellt. Ein FTP-Server erlaubt das übertragen von Dateien im Internet. Um mit einem FTP-Server Kommunizieren zu können, benötigen Sie einen FTP-Client. Im FTP-Client wird der Rechnername (Domainname oder IP Adresse) des Servers angegeben und ein Benutzername sowie Passwort. Danach kann der FTP-Client sich beim FTP-Server anmelden und Dateien austauschen. Wenn sie Origo benutzen, können sie den eingebauten Origo-FTP-Client Konfigurieren und Origo übernimmt dann die Übertragung aller Web-Resourcen (Bilder, HTML-Seiten, CSS-Dateien usw.), die für Ihren Web-Auftritt nötig sind.

Danach kann jeder der ihren Domainamen kennt auf Ihren Web-Auftritt zugreifen und diesen anschauen.

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